Helfer in Steuersachen

Steuern? Mach ich selbst.

Tipp 01.6 Die Rendite ist entscheidend!

Anlage AV / Riester

Hier ein kleiner Beitrag, der nicht unmittelbar die Sparzulage betrifft, aber das Riester-Sparen an sich.

Viele Sparer bekommen nicht den Riester-Sparvertrag, den sie sich vorher ausgesucht haben oder der der Beste für sie wäre. Vielfach werden ihnen Produkte angedreht, bei denen für den Berater die höchste Provision abfällt. Inzwischen ist der Ruf der Riester-Rente ziemlich ramponiert.

Doch Riester-Sparen kann sich lohnen. Aber für welchen Sparvertrag soll man sich entscheiden? Darüber haben sich viele Leute den Kopf zerbrochen und sind weitgehend ratlos. In erster Linie ist wichtig, auf die Rendite zu achten. Dabei muss unterschieden werden zwischen der Rendite in Form der Zulagen (Grundrendite) und der Anbieterrendite. Beide zusammen bilden die Gesamtrendite.

Die Grundrendite hängt bekanntlich von den Lebensumständen ab. Sie ist am höchsten bei Geringverdienern und Familien mit mehreren Kindern.  

Mit Blick auf die Anbieterrendite sollten Sie sich fragen: Welche Riester-Sparform und welcher Anbieter gewährleisten die höchste Rendite? Nun kennen wir ein wahres Wort, wonach man Äpfel nicht mit Birnen vergleichen kann. Bezogen auf die Riester-Sparformen bedeutet dies denn auch, dass jede ihre Stärken und ihre Schwächen hat.

Vielleicht kommen Sie am besten zum Ziel, wenn Sie einen Eckwert haben, an dem sich alle Sparformen messen müssen. Dies soll ein Banksparplan sein mit folgenden Daten:

Mindesteigenbeitrag 4 % vom Bruttogehalt 25 000 € = 1.000 €
Zuzüglich Sparzulage 2018 175 €
Jährliche Sparrate 1.175 €

Garantierter Zinssatz 0.9  % in der Laufzeit vom 50. zum 60. Lebensjahr = 10 Jahre.

Das Endkapital beträgt bei diesen Eckdaten = ungefähr 12.500 €.

Was bietet Ihnen bei diesem Eckwert eine Rentenversicherung oder ein Fondssparplan? Gehen Sie auf die Pirsch!

Quelle: § 10a EStG, §§ 79 bis 99 EStG