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Tipp 25 Schwarzgeld: Banksafe?

Anlage KAP

⇒   Banksafe

Es gibt Momente, da wünscht man sich, man hätte etwas im Rücken, das einen wirklich stützt. Von dem man auch sagen kann: Keiner weiß, keiner weiß ..., auch der Fiskus nicht. Dazu gehört Bargeld, das im Banksafe schlummert und darauf wartet, benötigt zu werden.

Wer steuerpflichtige Einnahmen indessen nicht angibt, begeht Steuerhinterziehung. Das Risiko, dass das Finanzamt Schwarzgeld aufdeckt, ist verhältnismäßig groß. Viele, die dieses Risiko vermeiden wollen, legen ihr Schwarzgeld in einen Banksafe. Dort ist es genau so sicher wie auf Bankkonto.

⇒   Letztes Geheimnis

Ob Gold oder wichtige Dokumente, was im Banksafe lagert ist absolute Privatsache. Auch Bargeld lässt sich dort gut bunkern, aus welchen Gründen auch immer. Ein Banksafe in der Größe eines Aktenordners kostet zwischen 20 und 60 € im Jahr.

Wertpapiere im Banksafe

Früher schlummerten im Banksafe auch jede Menge Wertpapiere, auch Tafelpapiere genannt. Sie wurden Tafelpapiere genannt, weil sie über den Banktresen, die Tafel, gegen Bares erworben dann zusammen mit dem Kupon-Bogen im Banksafe deponiert wurden. Die fällig gewordenen Kupons konnte der Kunde anonym in der Bank gegen Bargeld eintauschen.

Diese Zeiten sind leider vorbei. Wertpapiere mit angehefteten Kupons gibt es als körperliche Stücke nur noch ganz selten. Zu unpraktisch und auch der Reiz des Anonymen ist verflogen.

Kupons zum Inkasso

Kommt ein Kunde dennoch mit Kupons, werden diese von der Bank nur zum Inkasso angenommen, d. h., Zinsen oder Dividenden werden nicht bar ausbezahlt, auch nicht sofort gutgeschrieben, sondern der DWP-Bank in Frankfurt zur Prüfung vorgelegt. Die DWP-Bank wickelt die Auszahlung ab, indem sie Kapitalertragsteuer einbehält und den Nettobetrag an die Hausbank des Kunden überweist. Die Hausbank schreibt den Erlös dem Kundenkonto gut. Wie selbstverständlich erscheint der Erlös auf der Steuerbescheinigung des Kunden. Der gläserne Steuerzahler lässt grüßen.

Echtes Gold im Schließfach?

Viele Schließfächer sind mit echtem Gold gefüllt, nach der Finanzkrise um so mehr. Denn wer schon immer geglaubt hat, Geld werde sowieso bald nichts mehr wert sein, hat sich wahrscheinlich im Sommer 2012 bestätigt gesehen. In der damaligen Krise war der Goldpreis rasant gestiegen. Von 2008 bis 2012 hatte sich der Goldpreis von 800 € je Unze glatt verdoppelt. Eine Feinunze wiegt bekanntlich 31.10 Gramm, also kostete 1 Gramm Gold in 2012 (1 600 € : 31.10 =) etwa 50 €. Gold ist inzwischen eine Reservewährung, in Form von Münzen und kleinen Goldbarren, aber auch in Form von Goldschmuck.

Zur Erinnerung: Der im Jahre 1944 in Bretton Woods (USA) beschlossene Goldstandard von 35 US-Dollar je Feinunze, was in etwa einem Preis von 1 Dollar je Gramm entsprach, wurde im Jahr 1971 wieder aufgegeben.

Tribut an den Fiskus

Wer in Gold einsteigen will, kann sich entscheiden zwischen der Anschaffung von echtem Gold oder der Investition in einen Gold-Fonds. Während beim Verkauf von echtem Gold eine Spekulationsfrist von einem Jahr gilt, nach deren Ablauf ein Gewinn steuerfrei wäre, unterliegen Kursgewinne aus dem Verkauf von Gold-Fonds der Abgeltungsteuer (§ 20 EStG). Einen Vorteil hat die Investition in Gold-Fonds gegenüber echtem Gold: Verluste lassen sich ohne Einschränkungen gegen Zinsen und Dividenden aus anderen Anlagen aufrechnen. Wohingegen Verluste aus dem Verkauf von echtem Gold nicht verrechenbar sind. Verkauf von Gold gehört in den Bereich der privaten Veräußerungsgeschäfte des § 23 EStG.

⇒   Echtes Gold im Schließfach?

Viele Schließfächer sind mit echtem Gold gefüllt, nach der Finanzkrise um so mehr. Denn wer schon immer geglaubt hat, Geld werde sowieso bald nichts mehr wert sein, hat sich wahrscheinlich im Sommer 2012 bestätigt gesehen. In der damaligen Krise war der Goldpreis rasant gestiegen. Von 2008 bis 2012 hatte sich der Goldpreis von 800 € je Unze glatt verdoppelt. Eine Feinunze wiegt bekanntlich 31.10 Gramm, also kostete 1 Gramm Gold in 2012 (1 600 € : 31.10 =) etwa 50 €. Gold ist inzwischen eine Reservewährung, in Form von Münzen und kleinen Goldbarren, aber auch in Form von Goldschmuck.

Zur Erinnerung: Der im Jahre 1944 in Bretton Woods (USA) beschlossene Goldstandard von 35 US-Dollar je Feinunze, was in etwa einem Preis von 1 Dollar je Gramm entsprach, wurde im Jahr 1971 wieder aufgegeben.

Tribut an den Fiskus

Wer in Gold einsteigen will, kann sich entscheiden zwischen der Anschaffung von echtem Gold oder der Investition in einen Gold-Fonds. Während beim Verkauf von echtem Gold eine Spekulationsfrist von einem Jahr gilt, nach deren Ablauf ein Gewinn steuerfrei wäre, unterliegen Kursgewinne aus dem Verkauf von Gold-Fonds der Abgeltungsteuer (§ 20 EStG). Einen Vorteil hat die Investition in Gold-Fonds gegenüber echtem Gold: Verluste lassen sich ohne Einschränkungen gegen Zinsen und Dividenden aus anderen Anlagen aufrechnen. Wohingegen Verluste aus dem Verkauf von echtem Gold nicht verrechenbar sind. Verkauf von Gold gehört in den Bereich der privaten Veräußerungsgeschäfte des § 23 EStG.

Quelle: § 42 AO