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2.0.7 Mietvorteile / Mietabschlag Zeile 6

Anlage N  Zeile 6

⇒   Bewertungsabschlag bei Mietvorteilen

Der  Sachbezug einer Wohnung ist grundsätzlich mit dem ortsüblichen Mietpreis zu bewerten (§ 8 Abs. 2 Satz 12 EStG). Ein geldwerter Vorteil bleibt außer Ansatz, wenn der Mietpreis des Arbeitnehmers mindestens zwei Drittel des ortsüblichen Mietpreises beträgt. Seit dem 1.1.2021 gilt die steuerrechtliche Regelung auch im Hinblick auf die Entgelteigenschaft in der Sozialversicherung.

Dies bedeutet: Bei der Bewertung von Mietvorteilen ist ein Bewertungsabschlag vorzunehmen. Dieser beträgt ein Drittel vom ortsüblichen Mietwert. Die nach Anwendung des Bewertungsabschlags ermittelte Vergleichsmiete ist dann Bemessungsgrundlage für die Bewertung der Mietvorteile aus dem Arbeitsverhältnis