Helfer in Steuersachen

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2.00 Keine Verluste verschenken

Anlage V

⇒   Keine Verluste verschenken

Sind die Werbungskosten höher als die Mieteinnahmen, stellen sich Verluste ein. Verluste sind bei der Steuer bares Geld wert. Sie können im laufenden Veranlagungsjahr mit positiven Einkünften verrechnet werden (Verlustausgleich / § 2 EStG) und so die Steuerlast drücken. 

Nicht ausgeglichene Verluste können aber auch nach § 10d EStG in das Vorjahr zurückgetragen (Verlustrücktrag) oder in kommende Jahre vorgetragen werden (Verlustvortrag). Dies klappt bei Vermietungseinkünften ganz legal, ohne viel zu Tricksen.

Besonders interessant sind Verluste, die nur auf dem Papier stehen, z. B. durch Abschreibungen auf das Gebäude.

Mehr dazu: ? Suchen anklicken und den Begriff >Verlustabzug< eintragen.

♦   Verluste frühzeitig geltend machen

Als Selbständiger brauchen Sie nicht bis zur nächsten Steuererklärung zu warten, wenn Sie Verluste aus Vermietung und Verpachtung haben. Sie können bereits für das laufende Jahr die Senkung Ihrer Einkommensteuervorauszahlungen beantragen (§ 37 EStG).